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Der emsige Reporter Tim (ein im durch den „Polarexpress“ bekannten „Motion Caption“-Verfahren digitalisierter Jamie Bell) ist stets auf den Beinen, getrieben von der Jagd nach der nächsten Story. Nie von seiner Seite weichend: der pfiffige Foxterrier Struppi. Bei einer ihrer vielen Recherchen, die sie zu den entlegensten Orten der Erde führen, treffen die beiden auf den nicht immer ganz so nüchternen Kapitän Haddock („dargestellt“ von „Gollum“ Andy Serkis): Er berichtet von seinem Vorfahren Frantz Ritter von Hadoque, der nach einem Angriff des Piraten Rackham des Roten („James Bond“ Daniel Craig bzw. digitalisierte Teile seiner Mimik und Gestik), samt Schiff und Schatz, auf Grund gegangen ist. Dass der tapfere Tim sich das Abenteuer einer Schatzsuche nicht im Traum entgehen lassen würde, kommt der alten Schnapsnase natürlich zu Gute. Da fehlt doch was. Na klar, die schusseligen Schul(t)zes (Simon Pegg und Nick Frost) sind ebenfalls mit von der Partie.
„Wickie“, „Die Schlümpfe“ und jetzt auch „Tim und Struppi“: Nostalgiker kommen 2011 wahrlich auf ihre Kosten und erleben ein 3D-Revival nach dem anderen. Bedanken darf man sich für die Wiederbelebung von „Tim und Struppi“ jedenfalls bei keinem Geringeren als Hollywood-Häuptling Steven Spielberg, und bei Peter Jackson („Der Herr der Ringe“) als Produzenten. Nett!
AM
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