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Man lebt nur einmal. Oder? Wenn man also erfährt, dass man beim Massachusetts Institute of Technology zugelassen wurde, sollte man darauf anstoßen. Und Rhoda Williams tut das gleich zwei Mal: In einer Bar und auf der Heimfahrt. Nicht ganz unschuldig daran ist auch eine Meldung im Radio, die von der Existenz eines exakten Duplikates der Erde berichtet. Mit einem Blick auf den gewaltigen Himmelskörper am Firmament rast die Highschool-Schülern in ein stehendes Auto und nimmt John Borroughs in dieser Nacht Frau und Kind. Er, der nie von der Identität der zur Tatzeit minderjährigen Fahrerin erfährt, lebt nunmehr zurückgezogen in einem heruntergekommenen Haus. Sie, die sich den Unfall auch nach etlichen Jahren nicht verzeihen konnte, entschließt sich den Witwer aufzusuchen, um Erlösung zu finden. Aus der Beichte wird jedoch eine Lüge. Eine Lüge, mit der es Rhoda gelingt, ein gebrochenes Herz zusammenzusetzen und es gleichzeitig ein weiteres Mal zu zerstören. Doch Ihre letzte Chance scheint in greifbarer Ferne am Himmel zu schweben.
Zwei Planeten, zwei Filme: Obwohl eine Ähnlichkeit zu Lars von Triers „Melancholia“ durchaus vorhanden ist, fällt Mike Cahills Vorstellung von einem sich der Erde nähernden Planeten deutlich romantischer aus. Sci-Fi für Zartbesaitete.
AM
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