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Wie zerstört er Mutter Erde denn dieses Mal? Nun, Roland Emmerich („Independence Day“, „The Day After Tomorrow“, „2012“) lässt die Welt heuer ausnahmsweise mal ganz. Und beweist, dass ein für Emmerich-Verhältnisse läppisches Budget von gerade mal 28 Mio. Dollar, ebenfalls für viel Gesprächsstoff und vor allem erstklassig bebilderte Unterhaltung sorgen kann.
Wir befinden uns inmitten des elisabethanischen Englands – in den Tiefen des Königshauses spannt sich ein dichtes Geflecht aus Intrigen, Ränkeschmieden und Machterhalt. Habgier und Hass scheinen die treibenden Kräfte aristokratischen Handelns zu sein und lassen im erbitterten Kampf auf die Nachfolge Königin Elizabeths I. (Vanessa Redgrave) jedem jedes Mittel recht sein.
Im gemeinen Volke ereignet sich indes ein Schauspiel ganz anderer Natur: Der begnadete Dramatiker und Lyriker, der auf den Namen William Shakespeare (Rafe Spall) hört, hat das gesamte Land in seinen Bann gezogen. Dass seine Werke in Wahrheit Edward de Vere (Rhys Ifans), seines Zeichens der Earl of Oxford, entstammen, muss ein wohl gehütetes Geheimnis bleiben: Der edle Ghostwriter spielt eine zu wichtige Rolle im Machtspiel der Monarchie – doch zu welchem Preis?
AM
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