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Als das Yamas vor knapp drei Jahren (Ende 2008) am Boulevard eröffnete, kannte man vom Griechen zwar Vorspeisen (Mezé). Man wäre aber niemals auf die Idee gekommen, sich davon satt zu essen, es gab ja schließlich jede Menge Hauptgerichte. Mit dem Yamas kam die Wende: Dort muss man sich mit Vorspeisen satt essen. Nicht nur, weil es (abends) ohnehin nichts anderes gibt, sondern weil sie einfach genial sind.
Die Auswahl ist riesig, es geht los mit Zaziki und anderen Cremes, dann folgen Käsegerichte (bis hin zum zyprischen Halloumi), Gemüse, Fisch und Fleisch. Zu guter Letzt locken griechische Klassiker wie Moussaka in kleinen Portionen. Die Preise liegen etwa zwischen zwei und sieben Euro – kein Cent ist zu viel.
Wir orientieren uns am Leitspruch des Restaurants (You say Tapas – we say Mezé!“) und machen es so, wie wir es auch beim Spanier machen: Jeder bestellt zwei Mezé, dann wird munter geteilt. Apropos Spanier: Frittierte Sardellen (einer unserer Lieblinge) gibt es im Yamas auch. Lecker. Genau wie der zarte gegrillte Fangarm vom Oktopus oder die Dorade in Weißwein oder das Souvlaki vom Lamm.
Mittags werden in dem abwechslungsreich gestalteten Lokal (zuzüglich Terrasse auf dem Boulevard) auch ein paar preiswerte Hauptgerichte serviert; und das leckere Olivenöl, das auf jedem Tisch steht, kann man auch für Daheim kaufen (zwölf Euro der Liter).
ad
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