Johnny English 2: Bond in blöd – jetzt erst recht!

Wer hätte gedacht, dass Agent Scully und Mr. Bean einstmals aufeinandertreffen werden? Agent Johnny English (Rowan Atkinson) und Geheimdienstchefin Pamela Head (Gillian Anderson) verstehen sich allerdings mindestens genauso schlecht, wie ihre legendären TV-Charaktere es womöglich getan hätten.

Zu dieser ausgefallenen Kombination musste es jedoch erst mit dieser späten Fortsetzung von „Johnny English“ kommen, seines Zeichens unerschütterlich tollpatschiger Geheimagent im Dienste Ihrer Majestät. Lange war es um den Spaß-Spion still, denn, eben noch zum Ritter geschlagen, zog er sich fast wie „Rambo“ fortan in ein einsames tibetanisches Kloster zurück, in welchem er sich in die geheimnisvollen Lehren asiatischer Kampfkünste einweihen ließ.

Der überhebliche Agent mit der Lizenz zum Blödsein hatte zuvor nämlich eine Mission in Mosambik gehörig in den Sand gesetzt und die Gunst der Stunde genutzt, um der Häme seiner Kollegen feige zu entfliehen. Aber English wäre natürlich nicht English, wenn er keine zweite Chance bekäme: Keinen Geringeren als den chinesischen Premierminister soll Johnny-Boy retten. Doch zuerst muss er es seinen Ex-Kollegen und vor allem Pamela Head, alias Pegasus beweisen, dass er dieser ehrenvollen Aufgabe auch gewachsen ist. Diese stellt ihm auch noch den unerfahrenen Agenten Tucker (Daniel Kaluuya), den „Spion des Monats“ zur Seite.

Mit viel Witz und Charme dürfen wir ihm dabei zusehen, wie er sich von der einen zur nächsten gefährlichen Aufgabe hangelt und dabei versucht, seinen Kopf immer und immer wieder aus der Schlinge zu ziehen. Mal im schlichten Rollstuhl oder im supersmarten Rolls Royce Phantom, mal mit Fallschirm, mal ohne: English zieht alle Register, und Desaster ist stets eine Option.

Und eine bange Frage stellt sich ganz zum Schluss: Wer ist in diesem Getümmel Freund und wer Feind?

AM/AS

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