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Neuer Name, gewohnte Küche, kein Inhaber-Wechsel: Kassim El-Hadi, der das Restaurant seit 2001 betreibt, möchte mit dem Namenswechsel stärker betonen, dass er komplett auf arabische Küche setzt. Darum wurde aus Kahramane nun Arabesque. Die Umbenennung erfolgte Zug um Zug, eine Zeitlang waren an der Fassade beide Namen zu lesen; bei unserem Besuch war die Karte noch nicht auf dem geplanten neuen Stand.
Wir finden uns unterm bekannten Sternenhimmel im Lokal noch immer prima zurecht und lassen uns zehn Schalen mit Vorspeisen bringen. Es hätten auch 20, 30 oder gar 40 sein können. Bei den Hauptgerichten hören wir auf den Rat des Patrons: Quzi (14,–) sei ein Highlight der Speisekarte, so Kassim, eine typische arabische Spezialität, bei der Reis, Zuckererbsen, Rosinen, Möhren, Kartoffeln, Hähnchenbrust und viele Gewürze zusammen zubereitet werden. Das nehmen wir – und bereuen es nicht.
Andere arabische Klassiker aus der mit 13 Punkten im „Gault Millau“ bewerteten Küche sind Makluba und Cous-Cous. Im Mittelpunkt stehen ansonsten vegetarische Gerichte sowie Speisen mit Huhn, Lamm, Kalb oder Fisch. Neben ganzen Fischen wie dem Wolfsbarsch werden auch Filets serviert, u. a. bei der Fischplatte (23,–). Losgelöst vom Namen ist der preiswerte Mittagstisch (Gerichte zwischen 3 und 7 Euro) weiterhin ein absoluter Renner.
ad
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