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Weil sie selbstorganisierte Poetry-Slams und Lesungen nicht mehr in der eigenen Wohnung oder – kein Witz – Scheune veranstalten wollten, haben sich vier Kulturliebhaber zusammengetan und im Oktober das Literatur-Café Victor Hugo eröffnet. Kleinkunst in wohliger Atmosphäre lautet die Veranstaltungs-Devise. „Die Leute kommen rein und sagen: So etwas hat gefehlt in Dinslaken“, freut sich Miteigentümer Ben Perdighe über einen gelungenen Start. Künstler wie der Kabarettist Mathias Reuter sorgten bereits für ein volles Haus. Aber so groß das Interesse im Einzelfall sein mag, ab einem gewissen Punkt lässt das Hugo-Team keinen mehr rein. „Es soll gemütlich bleiben, jeder seinen Platz haben uns sitzen können.“, betont Perdighe den Wohnzimmer-Charakter des Cafés, das sich in den Abendstunden, wenn die Kaffeemaschine ausgemacht wird und dem Zapfhahn mehr Bedeutung zukommt, zur Bar wandelt. Oder zur Rennstrecke. Am 10.+11. Januar steigt in den Hugo-Räumlichkeiten ein rasantes Carrera-Bahn-Turnier. Für Februar (9.2.) ist ein Akustik-Konzert der lokalen Punkgröße Kreftich bestätigt und da genannter Reuter so gut ankam, kehrt er in Begleitung der Schementhemen am 23.2. zurück.
mbl
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