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Nach hoffnungsvollem Start im Februar 2010 endete die k.gallery in der Rottstraße mit dem plötzlichen Tod von Christoph Kievelitz, einem der beiden Betreiber, bevor sie richtig angefangen hatte. Der Koch Martin Zöpel übernahm sie und betreibt dort seit Dezember unter demselben Konzept – Gastronomie trifft Kunstraum – das R15. „Ich habe Christoph Kievelitz kennengelernt, als wir zusammen eine Veranstaltung für die k.gallery konzipiert haben“, erzählt Zöpel, „das Konzept fand ich damals schon sehr gut.“ Natürlich sei es ein schweres Erbe, das er im Viertel antrete, weiß Züpel: „Besonders in der Renovierungsphase war es schwierig.“
Auf der anderen Seite befindet sich Rottstraßen-Kiez momentan mitten im Aufschwung, bildet das neue R15 zusammen mit dem Rottstraßen-Theater und dem ebenfalls neuen ruhrclubbing café eine Reihe von innovativen Locations, die den ganzen Stadtteil attraktiver machen. Zöpel präsentiert den Laden in neuem Gewand: „Ich nehme den Gastro-Teil ernster, es ist eher ein Bistro mit Galerie als umgekehrt“, erklärt der Koch, „außerdem will ich hierfür den Begriff ‚Spelunke’ prägen.“ Was das heißt? Eine gemütliche, abgerockte Atmosphäre bei gutem Service – „Industrielook trifft auf 50er-Jahre-Charme.“ Die Küche selber basiert vor allem auf regionalen Produkten und ist vegetarisch. Die Kunst soll natürlich weiterhin eine Rolle spielen, wenn sie auch gegenüber dem Essen und Trinken etwas zurücktritt: „Es wird einfach eine Kneipe, in der Bilder hängen.“
Sven Halen
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