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So fix haben wir noch kein Testessen absolviert. Keine halbe Stunde ist vergangen, seitdem wir bestellt, bezahlt und gegessen haben (in dieser Reihenfolge). Die Noodle-Bar im „Food Court“ des wiedereröffneten Düsseldorfer Sevens ist Anlaufstelle für alle, die beim Essen nicht viel Zeit vertrödeln, ihren Magen aber dennoch nicht mit fettigem Fastfood belasten wollen. Fritteusen sucht man denn auch vergeblich in der offenen Küche, stattdessen Woks, in denen die Gerichte à la minute frisch zubereitet werden.
Es gibt japanische Nudelsuppen mit Udon und Ramen oder „Pho Vietnam“ (mit Reisnudeln), Bratnudeln vegetarisch, mit Fleisch oder Garnelen, außerdem Curries, Salate und asiatische Spezialitäten, die mit Reis serviert werden. Beispielsweise die Nummer 55: „Rindfleisch nach Vietnam Art“, in Chili und Zitronengras mariniert, gebraten mit Lauch und Zwiebeln – schmeckt klasse pikant, mit deutlicher Zitronengrasnote, saftigem Fleisch und schön knackigem Gemüse. Probiert und für gut befunden wurden außerdem die kantonesischen Bratnudeln, Eiernudeln mit Hähnchenfleisch, Möhren, Zwiebeln und Cashewnüssen. Der Zusatz „scharf“ trifft es zwar nur bedingt, aber es stehen ja genügend Saucen zum Nachwürzen auf den Tischen, darunter eine Chilisauce, die es in sich hat.
Das schnelle Asia-Food hat zudem den Vorteil, recht preiswert zu sein, ab 4,90 Euro geht’s los und endet bei 9,90 Euro für „Phat Thai“ mit Garnelen. Alle Gerichte gibt es auch zum Mitnehmen; als kleiner Snack empfehlen sich die Nudelboxen (ab 2,90). Jetzt aber wieder shoppen.
Berit Kriegs
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