Kümmel Kopp's Kotten Bodde: Langer Name, gute Küche

| Geurtz

Das ist mal ein langer Name. Doch er macht Sinn: Schließlich ist der mitten im Dorf (dem Zentrum von Eppendorf) gelegene Kotten Bodde ein echtes Traditionshaus. Kein Grund also, auf den Namen zu verzichten, wenn man neuer Betreiber ist. Wenn aber dieser Betreiber ebenfalls einen guten Namen hat, möchte er den auch erwähnt haben. Und der Kümmel Kopp am Wattenscheider Hellweg hat sich einen guten Ruf erarbeitet: mit seiner frischen Art und seiner ebenso frischen deutsch-mediterranen Küche. Also packte das Betreiber-Trio Cora Neumann-Bonowitz, Achim Wagner und Klaus Bonowitz kurzerhand den einen Namen vor den anderen.

Der Kotten mit seinen beiden Etagen fungiert einerseits als Veranstaltungsgastronomie, andererseits läuft an fünf Tagen in der Woche Restaurantbetrieb im schmucken Fachwerk-Ambiente. Die Karte ist klein, wird aber immer um Tagesgerichte ergänzt. Serviert werden deutsche und mediterrane Leckereien, z. B. Schnitzel mit Pommes und Paprikarahm (11,90) oder Rumpsteak mit Pfeffersoße, Kroketten und Salat (16,90). Sehr frech kombiniert (und ebenso lecker) kommt der italienische Sauerbraten daher: mit Rotkohl und Klößen (12,90). Ein echter Knaller ist das selbstgebackene Brot, das als Gruß aus der Küche mit Kräutercreme und Schmalz gereicht wird. Selbstgebacken sind auch die Waffeln am Sonntagnachmittag.

Arne Dessaul

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