Eisboutique Gioia: Ticket zum Eis

| Gobo

Das ist einer der Gründe, dass wir – als Bochumer – so gern in Rüttenscheid unterwegs sind. Hier werden regelmäßig ausgefallene und zugleich sehr schöne Ideen umgesetzt. Der Umbau des kleinen EVAG-Häuschen am Rüttenscheider Stern in einen Gastronomiebetrieb ist ein hervorragendes Beispiel. Keine Ahnung, ob das in Bochum auch gegangen wäre oder ob dort ein ausgemustertes Häuschen auf einem zentralen Platz nicht einfach abgerissen worden wäre?!

Die Idee stammt von Ihab Smat alias Io, einem Tausendsassa der Essener Gastronomie-Szene. Zu seinen Stationen (auch als Barmann) zählen u. a. Sancho Panza, Rossi Bar, Love & Hate und Rubacuori. Sein neuestes Baby wird wahrscheinlich im nächsten Sommer für noch mehr Furore sorgen, denn das Gioia ist ein Eiscafé, wenn auch ein recht kleines. Drinnen können etwa zehn Leute gleichzeitig an einer Theke stehen. Im nächsten Sommer werden draußen bestimmt Tische aufgestellt.

Doch auch gleich nach der Eröffnung Mitte November war es hier immer voll. Eis geht halt immer. Neben zwölf Eissorten (Belgische Schokolade, Mangosorbet etc., 80 Cent pro Kugel) und ein paar Eisbechern werden Waffeln am Stiel, Kuchen, Donuts, Fruit Cups und Kaffeespezialitäten angeboten. Die Eistheke dreht sich wie ein Karussell. Aber das ist nur der eine Clou: Fahrkarten werden hier weiterhin verkauft: Sozusagen das Ticket zum Eis.

Arne Dessaul

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