Café du Congo: Abgedampft und wiedervereint

| Andreas Fischer

Fünf plus fünfundzwanzig – kürzlich feierte Achim Brand Fünfjähriges mit dem Café du Congo und packte das Vierteljahrhundert Vorgängerjahre zu satten dreißig Jahren Congo drauf. Und nach den Feierlichkeiten gab’s erst mal umfangreiche Renovierungsarbeiten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – oder eben auch nicht, wurde doch vor allem die Küche aufwendig saniert; ein Bereich, der dem Publikum eher verborgen bleibt.

Am meisten fällt neben allgemeiner Aufhübschung aber ganz klar ins Auge, dass in dem lang gezogenen Raum die Trennwand nicht mehr da ist. Die unterteilte die Kultkneipe nun ein paar Jahre lang in Raucher- und Nichtraucherbereich. Damit ist jetzt Schluss. Das Café du Congo ist nun rauchfrei und läutet damit nach dreißig Jahren eine neue Ära ein. „Der offene Raum, so wie er früher auch war, ist auf jeden Fall eine atmosphärische Bereicherung. So trägt es natürlich zu verbesserter Konversation bei“, urteilt Achim Brand, der aktuell noch eine kleine Kuchenvitrine im Tresenbereich integriert hat und demnächst Teile der Speisenkarte, wie z. B. Salate und Eintöpfe, auch zum Mitnehmen anbieten möchte.

Auch der köstliche Congo-Caffè ist dann ebenfalls „to go“. Aber zunächst wird mal der Jahreswechsel im neuen alten Haus zelebriert, mit einem Fünf-Gänge-Silvester-Menü, buchbar unter 0202-316213.

JD

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