“Sind wir Deutschen wirklich so hässlich?”
Briten wählen uns bei einer Online-Umfrage nach dem Land mit den schönsten Menschen auf den letzten Platz. Ausgerechnet die Briten, meint Bild, die “mit Promis wie Prinz Charles (61), Elton John (62) und Rowan Atkinson (55)” drei der weltweit schlimmsten Hackfressen seit dem Glöckner von Notre Dame hervorgebracht haben. Denn rassenpsychologisch macht uns Deutschen keiner was vor: Mit der Verunglimpfung ausländischer Astralkörper wollen diese Insulaner natürlich nur von den eigenen Gebrechen ablenken…
Promi-Experte Marc Burger vergleicht die beiden Nationalmannschaften Mann für Mann bzw. Frau für Frau:
- Adel: Prince Charles und Camilla Parker-Bowles gegen Ernst Haugust von Hannover und Prinz Foffi von Hohenzollern. Gegen die beiden Knalltüten aus dem Fuckingham Palace sehen unsere Jungs trotz intellektueller Schlagfertigkeit Asbach uralt aus. Vorteil Great Britain. 1:0.
- Politik: Gordon Brown gegen Angela Merkel. Mit der deutschen Maggie Thatcher hat die Frauenbewegung zwar auch hier einen großen Sieg errungen, doch der britische Regierungschef hat einfach die schöneren Tränensäcke. Unentschieden. 1,5:0,5.
- Klerus: Bischof Williamson gegen Joseph Ratzinger. Der Holocaust-Leugner und Pius-Bruder ist ein ganz wilder Fundamentalist, aber “Wir sind Papst!” Bei allem Verständnis: Vorteil BRD. 1,5:1,5.
- Militär: “Bomber Harris” gegen “German Blitzkrieg”. Während die Yellow Press gedanklich zum 1000. Mal den Zweiten Weltkrieg nachstellt, bauen deutsche Soldaten in Afghanistan Brunnen und Mädchenschulen. Advantage Fritz. 1,5:2,5.
- Fußball: David Beckham gegen Michael Ballack. Gegen das androgyne Ganzkörper-Tattoo und sein bulimisches Spice-Girl gewinnt unser Käptn keinen Zweikampf. Trotz Bomber Müller und Udo Lattek, im direkten Vergleich am Tresen null Chancen gegen Paul Gascoigne und John Terry: Vorteil GB. 2,5:2,5.
- Währung: Das Pfund gegen den Euro. Aktueller Wechselkurs: 2 Pfund = 1 Kilo. Nur der Grieche tanzt mal wieder aus der Reihe: “Kontrollierter Sirtaki ist der Schlüssel zum Erfolg” (Rehakles, 71, deutscher Erfolgstrainer). Unentschieden: 3,5:3,5.
- Singen: Elton John und Coldplay gegen Heino und Söhne Mannheims. “Poppen können diese britischen Schmalzschwuchteln einfach besser” (Dieter Bohlen). Vorteil GB: 4,5:3,5.
- Humor: Rowan Atkinson gegen Mario Barth. Mister Bean gegen Meister Kodderschnauze (“Deutsche sind peinlich, Briten aber auch”): 75.000 Besucher beim Humor-Parteitag im Olympiastadion können nicht irren: “Sach ich zu meiner Freundin – kiek mal, ‘n Engländer!” Ich schmeiß mich weg vor Lachen. Vorteil Berlin. 4,5:4,5.
- Essen: Porridge und Baked Beans gegen Sauerkraut und Bio-Dinkel-Frikadellen. Was ist der Unterschied? Keiner, sieht alles aus wie schon mal gegessen. Unentschieden. 5,5:5,5.
- Werbestars: Paul Potts gegen Verona Pooth. Der bezahlte Undercover-Agent der britischen Zahntechnikerinnung kann zwar schöner singen (“Nessie dorma”), aber unsere Werbe-Ikone hat den “mit dem Blubb!” Vorteil Tschörmany: 5,5:6,5.
- Models: Katie Price gegen Heidi Klum. Silikon-Tussi von der Boxengasse gegen Natur-Schönheit aus Bergisch Gladbach: Vorteil Dumpfbacken: 6,5:6,5.
- Touristen: Englische Hotelliegen-Beleger gegen deutsche Hotelliegen-Beleger. Im traditionellen Handtuchkrieg auf Mallorca haben schmerbäuchige Flatrate-Säufer aus Manchester mit ihren sonnenverbrannten, behaarten Weißärschen vor den tapferen Bielefelder Schlammcatcherinnen “Kleiner Feigling” klar die Fahne vorn: Endergebnis: 7,5:6,5.
Das ist der Beweis: Die Briten sind die hässlicheren Deutschen.
