Jahrelang galt das US-Gefangenenlager auf Guantanamo im zivilisierten Europa als Sinnbild für die widerwärtige Behandlung ausländischer Menschen, die die Weltmacht Nr.1 unter Al Kaida- oder Taliban-Verdacht gestellt hatte und ohne Kriegsgerichtsverfahren als „illegale Kämpfer“ einbuchtete. Nun schließt der neue Präsident Obama den Cuba-Gulag, um das Image der USA als globale Fackel der Freiheit ein wenig aufzupolieren – und was passiert?
Fast kein Staat will sie haben! Auch die handgezählten 6 Muslime, die als Wunschziel „Deutschland“ angeben, stoßen bei einheimischen Politikern auf große Bedenken. Ungerührt geben Schäuble & Co. zu Protokoll, wie die frühere Kritik am „zweifelhaften Völkerrechts-Status“ der Insassen gemeint war: In einem ordentlichen amerikanischen Knast sehen wir solche Typen allemal lieber als unter unserer schwarz-rot-goldenen Sonne.