Was ist die Alternative, seine gestresste und/oder frustrierte Seele im Alkohol zu ertränken oder marodierend durch die Nachbargärten zu ziehen? Richtig, Kunst machen! Wenn Steffi Whatthehell sich über etwas ärgert, zieht sie Schere und Papier dem Stein vor. Mit Stift oder Nadel und Faden weist sie via Love – Skills – Design auf gesellschaftliche Missstäne hin. Ums Geld geht es der Dortmunderin dabei nicht.
Name: Steffi Whatthehell
Alter: 31
Wohnort: Dortmund-Nordstadt
Kannst du von deiner Kunst leben?
Den Anspruch davon zu leben habe ich nicht. Ich betätige mich gerne kreativ, es ist mehr ein Ausgleich zu meinem Brotjob; ich arbeite als Bookerin im Kulturbereich.
Beschreibe deine Art von Kunst
Ich möchte mit den Dingen, die ich produziere, ausdrücken was ich empfinde, was mir wichtig ist. Auf Missstände hinweisen und bewusst provozieren. Mir gehen viele Dinge/Ereignisse im Alltag gegen den Strich und Love – Skills – Design – kurz LSD ist mein Ventil.
An was für einem Projekt arbeitest du derzeit?
Gerade versuche ich mich etwas zurückzunehmen, um etwas zur Ruhe zu kommen. Allerdings klappt das nur bedingt.
In welchem Umfeld produzierst du deine Werke?
Ich produziere in meinem Wohnzimmer, im Hof, Balkon oder Keller – meistens stört es mich nicht. Allerdings kann es in manisch-kreativen Phasen in ein ziemliches Chaos ausarten.
Wie steht es allgemein um die Attraktivität des Standort NRW für junge Künstler?
NRW ist sehr gut verknüpft, man kann in jeder Stadt viel entdecken und es gibt gute Anlaufpunkte.
Siehst du deine eigene Zukunft in NRW?
Puh, schwere Frage; ich bin ein Nordlicht und denke es wird mich irgendwann auch wieder an die Elbe zurückziehen.
Was sind deine Lieblingsorte?
Am Wasser, im Bett, neben der Bassbox !
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