Werner Schmitz mit Bär im Café Tucholsky: Das Karpaten-Projekt

Seit er Anfang der Neunziger als Stern-Reporter die Jagdprüfung ablegte, hat sich der Bochumer Autor Werner Schmitz (“Auf Teufel komm raus”, “Schreiber und der Wolf”) immer wieder in dunklen Wäldern auf die Pirsch begeben – sei es einst im Niemandsland zwischen dem Ruhrpark und dem alten Aquadrom – sei es jetzt im tiefsten Gehölz des rauen Rumänien.


Foto: Dirk Krogull

Inspiriert von realen Personen wie dem Wattenscheider Textilunternehmer Klaus Steilmann und seiner Tochter Britta, die ihre Waren ja auch in Rumänien produzieren ließen, lässt in Schmitz’ neuem Kriminalroman “Das Karpaten-Projekt” die Juniorchefin eines Schuhimperiums den Reporter Hannes Schreiber der Spur ihres Schützlings, des Tierschützers Teddy, folgen, der während einer Bärenjagd mit zahlungskräftigen Touristen schon bald im Verdacht steht, den Oberförster erschossen zu haben.

Im Bochumer Café Tucholsky absolvierte neben Schmitz und einem Bären zudem auch noch dessen Verleger Dr. Rutger Booß seinen letzten offiziellen Pressetermin – der Chef des grafit-Verlags geht nun in den wohlverdienten Ruhestand. Übrigens: Den einprägsamen Namen “grafit” hatte sich seinerzeit Werner Schmitz spontan am Telefon aus dem Hirn gezaubert (Verleger Booß hatte lange Zeit eher an so was wie “Gemini” herumgegrübelt).

Die Buchvorstellung für alle interessierten Krimifans findet übrigens an standesgemäßen Orte, in der Walderlebnisschule Bochum (am Harpener Hellweg 301) statt: am Samstag, den 24.4. (17 Uhr) – der Eintritt ist frei!

Infos über Werner Schmitz: www.tz-werner.de

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