Auch wenn sich hier kein Horst zum Gerhard gemacht hat, und die Tochter des Bundespräsidenten auch nicht den Altkanzler geheehelicht hat, so mag dieser schaurig schöne Namenswechsel doch als abschreckendes Beispiel und aussagekräftiges Symbol für ein anwachsendes Panoptikum an austauschbaren Polit-Pappnasen und ihre austauschbaren Polit-Papp-Phrasen dienen, das zunehmend ahnungslos das Land regiert. Wer wie die kleine Kristina (Köhler, jetzt Schröder) schon als Kind lieber Helmut Kohl angehimmelt hat als Sid Vicious und sich dann die Karriere-Leiter bis auf den warmen Stuhl der Ersatz-Uschi-von-der-Leier hochgeplumpst hat, der hat (wie wohl alle anderen, die mit zwölf oder vierzehn in die “Junge Union” eintreten wollen) vom wirklichen Leben doch ungefähr so viel Ahnung wie Günter Grass von Peter Fox …
Hier noch mal das aufschlussreiche Interview der Familienministerin mit Jan Böhmermann:
