Im Moment wird im Fernsehen ja im Auftrag der EU ein extrem nerviger Spot gegen “Cyber-Mobbing” ausgestrahlt, der bei der jugendlichen Zielgruppe eher für Kichern und Kopfschütteln als für die gewünschte Betroffenheitsmimik sorgen dürfte: Denn hier versuchen mal wieder “Erwachsene”, die eigentlich von nichts ‘ne Ahnung, aber vor allem Angst haben, den Oberlehrer zu spielen und die armen “Jugendlichen” vor dem zu beschützen, was sie selbst nicht verstehen und nur deshalb für gefährlich halten. Die Jugendlichen selber gehen mit dem bösen bösen Internet mittlerweile doch viel souveräner, selbstbewusster und sicherer um, als den Mahnern und Warnern wohl lieb ist … und haben sich eh nicht in der virtuellen, sondern in der wirklichen Welt mit Problemen rumzuschlagen, für die die EU allerdings kaum Gelder bereitzustellen gewillt ist …
