Star Wars in Concert – Impressive, most impressive

Tiefster Winter, wir befinden uns im Gasometer, es ist kalt wie auf Hoth (der geneigte Kulturkenner erkennt blitzschnell: Schneeplanet im Star Wars-Universum). Und schau an: da hängen Planeten und ne Sonne, echt gelungene Deko! Ist aber keine Deko, sondern die „Sternstunden Wunder des Sonnensystems“-Ausstellung.

Wir sind hier in netter coolibri-Kollegenrunde zur Pressekonferenz zu STAR WARS in concert, die wir selbstredend von der ersten Reihe aus verfolgen.

Kurzes Intro, gefolgt vom Einmarsch einer Parade bekannter Charaktere in Kostümen (Staffage) und einem ohne Kostüm (Star): Anthony Daniels ganz in Menschengestalt und ohne verrostete Beingelenke.
Bitte wer? Na C3PO.

Ganz ohne Gold und R2D2 wird Mister Daniels als Erzähler in einer fulmianten musikalischen Multimediashow fungieren. 

Herzstück der Show ist die Star Wars-Musik, gespielt vom ROYAL PHILARMONIC CONCERT ORCHESTRA, zusätzlich werden während des Konzertes auf einer drei Stockwerke hohen LED-Mega-Leinwand extra zusammen geschnittene Szenen aus allen sechs Teilen Star Wars gezeigt. Dass Mister Daniels hier vom „Highpoint of his career“ spricht, lässt vermuten, dass die Rollenangebote nach Star Wars nicht besser wurden. Das mindert aber nicht den beeindruckenden Effekt, den die Show-Idee und der geplante technische und personelle Aufwand hinterlässt.

Star Wars in Concert ist eine Show-Tournee mit derzeit nur zwei geplanten Terminen in Deutschland. Am 31. März ist die Deutschlandpremiere in der Arena Oberhausen, am 8. April der zweite Termin in Hamburg.

Text + Foto: Katia Marie Lohde

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