Zum einen „Nine“ - eine Art Hollywood-Hommage an Frederico Fellinis italienischen Kunstfilm-Klassiker „Achteinhalb“ (von 1963) in kunterbunter Broadway-Musical-Form;
zum anderen „9“, das düstere Kinodebüt der Animationsentdeckung Shane Acker, dem mit Tim Burton („Sleepy Hollow“) und Timur Bekmambetov („Nightwatch“) gleich zwei visionäre Geister als hilfreiche Produzenten zur Seite standen.
Hier also - unter der Regie von Rob Marshall („Chicago“) - erst mal der ebenso kettenrauchende wie songs-schmetternde Daniel Day-Lewis, der sich als Regisseur in der Midlifecrisis in ein kompliziertes Netz aus Affären und Streitereien mit den Frauen in seinem Leben verstrickt – mit seiner Ehefrau („Edith Piaf“ Marion Cotillard), seiner Geliebten (Penélope Cruz), einer amerikanischen Modejournalistin (Kate Hudson), seiner Kostümdesignerin („M“ Judi Dench), einer Muse (Nicole Kidman) und der Verführerin aus seiner Jugend (Stacy Ferguson – „Fergie“ von den Black Eyed Peas) sowie mit seiner verstorbenen Mutter, gespielt von Kino-Legende Sophia Loren ... „Nine“:
Und nun Shane Ackers experimentierfreudiger Endzeit-Trickfilm, in dem nur noch wüste Ruinenfelder an die Menschheit erinnern ... Doch mitten in dieser ausgestorbenen Welt erwacht ein puppenartiges Wesen, das auf seinem Rücken die Nummer 9 trägt und bald darauf acht anderen seiner Art begegnet, die versuchen, in einer gefährlichen Welt zu überleben, in der wilde Maschinenbestien Jagd auf sie machen ... - „9“:

