Tobias Zielony

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Ausstellung

Wann

  • Montag geschlossen
  • Dienstag 11.00 - 18.00
  • Mittwoch 11.00 - 18.00
  • Donnerstag 11.00 - 18.00
  • Freitag 11.00 - 18.00
  • Samstag 11.00 - 18.00
  • Sonntag 11.00 - 18.00

Laufzeit

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Veranstalterinformationen

Der Fotograf und Filmemacher Tobias Zielony (geb. 1973 in Wuppertal) erhält internationale Beachtung. Die Ausstellung in der Von der Heydt-Kunsthalle stellt nun seine neuesten, in Kiew entstandenen Fotoarbeiten vor. 2015 war Zielony einer von fünf Künstlern, die im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig ausstellten. Mit seinen Fotoarbeiten, die zwischen Dokumentar- und Kunstfotografie anzusiedeln sind, gilt er als ein Nachfolger von Größen der Fotografie wie Larry Clark, Nan Goldin und Wolfgang Tillmans. – Zielony fotografiert an den Orten, die in der kollektiven Wahrnehmung unserer Gesellschaft lieber gemieden werden. Oft sind es Jugendliche und junge Erwachsene, die aus diesem Umfeld heraustreten und öffentlich sichtbar werden, die mit ihrem Ringen um Selbstbewusstsein und Identität die Konfrontation suchen. Diese Menschen begleitet Zielony und fotografiert sie, so etwa Jugendliche am Stadtrand von Bristol, in einer Plattenbausiedlung in Halle, in Chemnitz, in Marseille und Rom oder in dem unwirklichen Ort Trona vor Los Angeles. Funktionslos gewordene Orte bekommen in diesen Bildern als Bühne und Schauplatz einen neuen Charakter. – Die Ausstellung in der Von der Heydt-Kunsthalle legt den Fokus auf ganz aktuelle Arbeiten Zielonys. Erstmalig zu sehen sein wird eine Serie von Aufnahmen, die Zielony 2016/2017 in der Ukraine gemacht hat. Diese neuen Arbeiten mit dem Titel „Maskirovka“ beschäftigen sich mit der Techno- und der queeren Szene in Kiew im Nachklang der Revolution von 2013. – Der Begriff „Maskirovka“ steht für eine russische Tradition der verdeckten Kriegsführung und militärischen Täuschung. Masken spielen in der Ukraine der Gegenwart eine wichtige Rolle: Gasmasken auf dem Maidan, vermummte Spezialeinheiten auf der Krim, in der Technoszene und beim Spiel sexueller Identitäten. Die jüngsten politischen Entwicklungen sowie die Einmischung der Russen in die inneren Angelegenheiten der Ukraine können als traurige Travestie gesehen werden, bei der alles möglich ist, aber nichts wirklich zu sein scheint. Alle Ebenen des Lebens verschmelzen in einem Zustand, in dem es kein Richtig oder Falsch mehr gibt. – Neben den Fotografien zeigt Zielony auch eine Stop-Motion-Animation mit Bildern, die er in der Ukraine aufgenommen hat, und er arbeitet an Texten, die aus Interviews mit Protagonistinnen der Revolution stammen […].

Location

Von der Heydt Kunsthalle
Geschwister Scholl Platz 4–6
42275 Wuppertal

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