Duane Michals

Was

Ausstellung

Wann

  • Montag 14.00 - 19.00
  • Dienstag 14.00 - 19.00
  • Mittwoch geschlossen
  • Donnerstag 14.00 - 19.00
  • Freitag 14.00 - 19.00
  • Samstag 14.00 - 19.00
  • Sonntag 14.00 - 19.00

Laufzeit

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Veranstalterinformationen

Der bis heute hoch aktive Künstler Duane Michels, geboren 1932 in McKeesport/Pennsylvania, arbeitet seit den 1950er-Jahren mit dem Medium der Photographie. Nach dem Graphik-Design-Studium in Denver und New York entstehen erste Aufnahmen während einer Reise nach Russland und fortan sollte die Photographie ein wichtiges künstlerisches Ausdrucksmittel für ihn sein. Duane Michals wählt unterschiedliche photographische Präsentationsformen, wobei dem Moment des Seriell-erzählerischen eine zentrale Bedeutung zukommt. Es zeigt sich schon früh, dass die Bezeichnung „Photograph“ seinem komplexen Werkansatz mit der phantasievoll inszenierten Bildproduktion allein nicht gerecht wird. Denn immer wieder geht es um die Inszenierung und Steigerung von Wirklichkeitseindrücken, die über das konkret Dokumentarische hinausgehen. So bilden die von Michals geschaffenen Sequenzen eine eigene Form von Bilderzählung, von photographischem „Bühnenstück“. – Michals’ künstlerische Vorbilder liegen – so sehr er Robert Frank bewundert – weniger im Photographischen als in der Malerei. René Margritte und Georgio de Chirico etwa inspirierten ihn nicht nur motivisch, sondern auch dahin gehend, selbst zu malen. Der Kombination von Malerei und Photographie geht Michals bis heute nach. Und, nicht zuletzt arbeitet er mit dem Film, 2012 erschien in Kooperation mit Camille Guichard der Film „Duane Michals – The man who invented himself“. Auch hier zeigt sich, dass er als Querdenker immer wieder Konventionen in Frage stellt, dass er seine eigenen Regeln bricht und Neuland sucht. Vor allem seine eigenwilligen Umsetzungen im Bereich des Porträts haben Duane Michals auch Aufträge für renommierte Klienten wie Nancy Reagan, Sting, Willem de Kooning, Neimann Marcus und GAP sowie für Zeitschriften wie Vogue, Mirabella und Esquire eingebracht. – Seit den 1970er-Jahren bezieht er in seine Bildwerke auch Texte ein, meist mit der Hand auf die weißen Ränder der Aufnahmen geschrieben. Einfach gehaltene lyrische Zeilen, die sich als ebenso hintergründig erweisen wie seine Photographien. Duane Michals Themen sind zwischenmenschliche Begegnungen, Magie und Illusion, Zeit und Erinnerung, Religion, Liebe und Sexualität. – Über allem steht eine hochreflektierte Künstlerpersönlichkeit. Seine Arbeit stellt Duane Michals vielfach sehr feinsinnig mit Witz und Understatement vor – ein Zitat: „I don’t trust reality. So all of the writing on and painting on the photographs is born out of the frustration to express what you do not see.“ Duane Michals hat mit seinem Schaffen das photographische Feld um Längen erweitert, hat neben der journalistischen und dokumentarisch künstlerischen Auffassung einen interdisziplinär ästhetischen Stil geprägt. Über 30 Bücher und hunderte von Ausstellungen hat Duane Michals erarbeitet und hohe Auszeichnungen erhalten. 2004 nahm er an den Duisburger Akzenten teil und veröffentlichte dazu das Buch: „The theatre of real Life. Photo stories in Duisburg“. 2014/15 zeigte das Carnegie Museum of Art, Pittsburgh, eine umfangreiche Retrospektive des Künstlers, kurz zuvor wurde im NRW Forum, Düsseldorf, in Kooperation mit der Galerie Clara Maria Sels eine große Einzelausstellung gezeigt […].

Location

SK Stiftung Kultur
Im Mediapark 7
50670 Köln

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