The Policeman’s Beard is Half Constructed

Was

Ausstellung

Wann

  • Montag geschlossen
  • Dienstag 11.00 - 17.00
  • Mittwoch 11.00 - 17.00
  • Donnerstag 11.00 - 19.00
  • Freitag 11.00 - 17.00
  • Samstag 11.00 - 17.00
  • Sonntag 11.00 - 17.00

Laufzeit

-
Die Ausstellung ist inzwischen leider ausgelaufen!

Veranstalterinformationen

The Policeman’s Beard is Half Constructed ist benannt nach dem ersten selbstständig von einem Computer „verfassten“ Buch und zeigt Kunstwerke, die in Auseinandersetzung mit dem Zeitalter der Künstlichen Intelligenz stehen. Die Ausstellung vereint historische und zeitgenössische Arbeiten, die zwischen 1961 und 2017 entstanden sind. – Der Begriff der 'Künstlichen Intelligenz' wurde 1955 von dem Computerwissenschaftler John McCarthy geprägt. Im darauffolgenden Jahr versammelte McCarthy Wissenschaftler und Mathematiker im Dartmouth College, New Hampshire, um im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts das Prinzip zu untersuchen, wonach „jeder Aspekt des Lernens oder jegliches andere Merkmal von Intelligenz im Prinzip derart genau beschrieben werden kann, dass eine Maschine zu ihrer Simulation herstellbar wäre“. – Die Ausstellung umfasst Zeichnung, Skulptur, Malerei, – Druckgrafik, Installation und Film. Auch einige der frühesten Beispiele computergenerierter Kunst sind darin vertreten, etwa Papierarbeiten von Frieder Nake und Georg Nees, die 1965 zu den ersten Künstlern gehörten, die ihre Computerzeichnungen ausstellten. Zu den historischen Arbeiten in der Ausstellung zählt auch John Whitneys abstrakter Film ‘Catalog’ von 1961, der auf einem analogen Rechner entstand, der aus Teilen von Flugabwehr-Geräten des Zweiten Weltkriegs zusammengebaut wurde. Zudem ist in der Ausstellung auch eine Auswahl der bahnbrechenden Filme von Stan VanDerBeek und Lillian Schwartz zu sehen, die in den 1960er und 1970er Jahren in den Bell Telephone Laboratories, New Jersey entstanden. – Der Begriff der kreativen Denkmaschine wird anhand einer großen Bandbreite künstlerischer Positionen untersucht. – Darunter finden sich zum Beispiel die in den 1960er Jahren entstanden Fluxus-Musikmaschinen von Joe Jones, die Erzeugnisse von „Aaron“, dem Computerprogramm das Harold Cohen 1973 entwarf, aber auch Filme und Drucke von Anne-Mie Van Kerckhoven, die während eines Stipendiums zwischen 1983-88 am Laboratory for Artificial Intelligence in Brüssel entstanden. Zu den aktuelleren Arbeiten in der Ausstellung zählen die konzeptuellen Werke von Keith Tysons Art-Machine (1999-2000). – Auch Werke von Aleksandra Domanović und Henrik Olesen, die sich vorrangig auf die Geschichte der Künstlichen Intelligenz beziehen, sind in der Ausstellung vertreten sowie weitere Neuproduktionen und aktuelle Arbeiten von 2 Agnieszka Kurant, Lou Cantor, Yuri Pattison und Tatsuo Miyajima, die mit Hilfe aufkommender KI-Technologien und Forschungen entstanden. Diese werden neben anderen zeitgenössischen Arbeiten von Ed Atkins, Steven Claydon, – Roger Hiorns, Jamian Juliano-Villani, Mark Leckey u.a. – gezeigt, welche die Bedingungen des Menschseins im Kontext des schnellen technologischen Wandels reflektieren. – Mit über 100 Arbeiten von 36 Künstlerinnen und Künstlern aus 14 Ländern handelt es sich um die größte Ausstellung seit über 30 Jahren im Kunstverein. Sie wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, der Stiftung Kunst der Sparkasse in Bonn und dem Polnischen Institut in Düsseldorf.

Location

Bonner Kunstverein
Hochstadenring 22
53119 Bonn

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