Schicksalsort Gefängnis. Opfer der NS-Justiz in der Krümmede

Anm. d. Red.: Die Aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Webseite des Veranstalters

Was

Ausstellung

Wann

  • Montag geschlossen
  • Dienstag 10.00 - 18.00
  • Mittwoch 10.00 - 18.00
  • Donnerstag 10.00 - 18.00
  • Freitag 10.00 - 18.00
  • Samstag 11.00 - 17.00
  • Sonntag 11.00 - 17.00

Laufzeit

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Veranstalterinformationen

Während der NS-Diktatur saßen im damaligen Strafgefängnis „Krümmede“, der heutigen JVA Bochum, nicht nur kriminelle Gefangene ein. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger wurden von den Sondergerichten aus politischen Gründen zu Haftstrafen, auch zur Todesstrafe verurteilt. Über tausend so genannte Nacht-und-Nebel-(„NN“)-Gefangene aus dem Widerstand besetzter Länder wie Belgien, den Niederlanden, Frankreich waren allein 1943 in der Bochumer Strafanstalt mit ihren Außenkommandos inhaftiert. Hinzu kamen Kommunisten, Sozialdemokraten, Zentrumspolitiker, Zeugen Jehovas, Homosexuelle und andere, nicht zuletzt auch eine Reihe von vor allem katholischen Geistlichen. Nicht wenige der „Politischen“ verstarben an den Haftfolgen. Die Ausstellung zeigt sechzig Gesichter, Porträts von politischen Gefangenen, die in den Jahren 1933 bis 1945 in der „Krümmede“ einsaßen. Diese sechzig stehen für eine viel größere Zahl von unbekannten und vergessenen politischen Gefangenen des Hitlerregimes. […]

Location

Stadtarchiv
Wittener Str. 47
44789 Bochum

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