Crosskultur - Ach, die Empore!

| Gobo

Denken wir an das Crosskultur, denken wir automatisch an die Empore, auf der wir beim ersten Besuch saßen. Da stand das Lokal noch unter anderer Leitung, hatte ein „s“ am Ende und wir lebten im 20. Jahrhundert. Seitdem sind wir regelmäßig dort gewesen, haben Betreiber-, Angebots- und Farbwechsel erlebt und doch immer diese schöne Atmosphäre vorgefunden: etwas opulent mit Spiegeln und Leuchtern und zugleich total normal. Das zieht Szenetypen aus der ganzen Stadt genau wie die Leute aus dem Viertel an.

Wer mag, sitzt an der Theke und trinkt sein Bier, es gibt aber auch einiges zu essen. Das Angebot ist ein wenig durch die Geschichte von Wirtin Natalie geprägt, die früher mal im Leon de Belge arbeitete. Deshalb stehen leckere belgische Pommes (mit oder ohne Currywurst, Hähnchen-Flügel etc., ab 3,10 Euro) auf der Karte oder Brotkuchen (ab 6,80); weiterhin gibt’s Salate sowie Finger Food.

Auch beim Bier geht’s noch immer etwas belgisch zu: Hochprozentig und/oder fruchtig (Banane, Erdbeere, Kirsch) ist es darum. Doch wer mag, bekommt auch sein deutsches Pils/Alt/Kölsch/Weizen serviert. Oder etwas Heißes. Aber apropos Empore: Wir haben uns leider den falschen Abend ausgesucht, oben ist alles besetzt. Macht aber nix, unten schmeckt es genauso gut.

Arne Dessaul

 

crosskultur.de

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