Bollyfood

UPDATE: Dieses Lokal hat leider geschlossen.

Über den Wortwitz in Anlehnung an Indiens Antwort auf Hollywood mag man streiten, über alles andere, was uns das Bollyfood seit letztem März beschert, dagegen ganz und gar nicht. Der sympathische Familienbetrieb bietet – mittags wie abends – frische, authentische Gerichte (Huhn, Lamm, Fisch und Gemüse) aus der vielfältigen nordindischen Küche. Und die hat so manches Geschmackserlebnis parat, da sie nicht schädelspaltend scharf, sondern facettenreich würzig ist. Klasse, ein „Must taste“, um mal dekadent zu reden, bzw. – denn das Bollyfood ist, gleich einer indischen Braut, ganz in Rot gehüllt – eine kulinarische Hoch-Zeit.

Davon konnte ich beim letzten Besuch auch meine zwei Begleiter, ihres Zeichens Helden am Herd und höchst kritische Kostgänger, überzeugen. Zunächst mit dem Gruß aus der Küche: vier aromatische Dips und ein delikates, hauchdünnes Knusperbrot aus Linsenmehl. Sodann mit Aloo Raita (gekochte Kartoffelwürfel in hausgemachtem Joghurt à 2,90) als Vorspeise sowie den Hauptgerichten Daal Makhani (gekochte Linsen mit indischen Gewürzen à 8,90), Mumbai Chicken (Hähnchenfleisch mit Zwiebeln, Chilis und Ingwer in scharfer Sauce à 11,90) und Punjabi Chicken Sabzi (Mariniertes Hähnchenfleisch mit Spinat, Ingwer und Knoblauch à 11,90). Tja, Namen (s.o.) sind eben doch nur Schall und Rauch, was zählt, ist im Bauch.

Renate Gaßmann

 

bollyfood-restaurant.com