
Hol dir die aktuelle Mai-Ausgabe an einer unserer über 3 000 Auslegestellen im Rhein-Ruhrgebiet.
Manchmal ist es schon seltsam: Wir sind zugegebenermaßen nicht so oft in Recklinghausen unterwegs, aber wenn wir einmal dort sind, landen wir immer auch in der Hausbrauerei Boente. Und das ist seit etwa 20 Jahren so; genauso lange existiert das Lokal in der ehemaligen Kornbrennerei. Für uns ist Boente deshalb so etwas wie die Mutter aller Hausbrauereien. Und mal ganz ehrlich: Eine Hausbrauerei passt doch am allerbesten in eine Altstadt, wie sie Recklinghausen vorzuweisen hat.
Natürlich trinken auch wir in einem Brauhaus in erster Linie Bier, hier also entweder ein untergäriges Boente's (Zwickelbier), das dunkle, obergärige Spezial oder das Weizenbier aus dem Hause Boente. Normalerweise würde uns zum Bier eine Kleinigkeit zu essen reichen, eine Brezel vielleicht oder ein Würstchen. Andererseits hat sich im Laufe der Jahre die Küche im weit verzweigten und mit vielen Räumen versehenen Boente richtig gut entwickelt, da kann man kaum nein sagen.
Mittlerweile wird sowohl deftige als auch leichte Brauhausküche aufgefahren. Folglich landen außer kross gebratenem Panhas mit Bratkartoffeln (8,50) bisweilen auch Wolfsbarsch und Dorade im Gemüse-Bett (16,80) auf dem Tisch. Zu letzterem würde ja auch ein Glas Wein passen. Aber nein, wir bleiben auch diesmal standfest beim Bier.
Arne Dessaul
Kommentar hinzufügen
* Pflichtfeld